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Archiv für Juli, 2011

Glanzvolle Schlossfestspiele in Regensburg mit Gloria von Thurn und Taxis

gloria-von-thurn-und-taxis-029Die Schlossfestspiele Regensburg zählen seit Jahren unter der Schirmherrschaft von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zu den kulturellen Highlights der alten Domstadt und finden  im  Park des Fürstenschlosses von Thurn und Taxis hierfür eine einzigartige Kulisse. Um diese außergewöhnliche Musikveranstaltung mitzuerleben, kamen auch zahlreiche Prominente wie die Staatsministerin für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen, Dr. Christine Hardertbauer, die Bayerische Europaministerin Emilia Müller, Sportmoderator Fritz von Thurn und Taxis, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, Conny Frobes, sowie Schauspielerin Monika Peitsch am vergangenen Freitag zur Erstaufführung  der Oper  Turanot von Giacomo  Puccini  in den Innenhof des fürstlichen Schlosses, das mit seinen 500 Räumen das größte bewohnte Schloss Deutschlands ist. Der zauberhafte, weitläufige Schlosspark ist ein Naturdenkmal ersten Ranges, das lange für die Öffentlichkeit gesperrt und extra für die Festspiele den Besuchern jedes Jahr zugänglich gemacht wird. Exklusiv, aber nicht versnobt, sondern anspruchsvoll in der Auswahl der internationalen Stars, bieten die Festspiele konzipiert heitere Klassik mit Stil und südlichem Charme.

Neben der Festspielpremiere von Puccinis Turanot werden im Laufe der Festspiele neben vielen anderen Stars auch Pasion de Buena Vista, mit ihrem musikalisch kubanischen Traum auf der Bühne des fürstlichen Schlosses erwartet. Die Regensburger Schlossfestspiele finden seit 2003 im Innenhof des Fürstenschlosses St. Emmeram in Regensburg statt. Trotz Wirtschaftsflaute der vergangenen Jahre  kann Veranstalter Reinhard Söll auch 2011 mit etwa 30.000 Besuchern rechnen. Mittelpunkt des Interesses ist auch bei den diesjährigen Festspielen „Ihre Durchlaucht“ Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die nach eigenen Angaben nur in die Öffentlichkeit tritt, wenn sie auch eine Botschaft zu verkünden habe.

gloria-von-thurn-und-taxis-042Die einstige Punkerin des Hochadels entwickelte sich nach dem Tod ihres Gatten Fürst Johannes von Thurn und Taxis zur produktiv energischen Managerin des fürstlichen Wirtschaftsvermögens, schlüpft  bei den alljährlichen Schlossfestspielen als Nebendarstellerin in die verschiedensten Rollen und gibt diesen durch Präsenz und Charme aristokratischen Glanz. Neben der Fürstin waren bei der Festspiel-Eröffnung am 15.Juli auch ihre beiden Töchtern Maria Theresia (28) und Elisabeth (26) die absoluten Hingucker abseits der Bühne, die mit luftigen Ballonkleidchen und edlem Top-Hairestyling neben ihrer Mutter für staunende Gesichter bei der versammelten Prominenz sorgten. Es scheint so, als hätten sie einen ähnlich ausgefallenen Mode-Geschmack wie Fürstin Gloria in jungen Jahren, als sie als „wilde Party-Queen“ an der Seite ihres Mannes immer wieder mit exzentrischen Frisuren und schrillen Outfits den Paparazzis reichlich Stoff für Schlagzeilen bot. Die derzeit in London lebenden Prinzessinnen sind  eine der besten Partien im europäischen Hochadel, denn das fürstliche Vermögen wird auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

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Gloria von Thurn und Taxis Schlossfestspiele 2011

Quelle, Film und Fotoaufnahmen: Dieter J. Maier

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Saar Report dank besonders dem Inhaber der Odeon Concerte-Agentur Reinhard Söll und seinem Team für die freundliche Unterstützung

Kulinarischer Sommerzauber der Sterneköche

11. Juli 2011 Kommentare ausgeschaltet

gala-der-sternekoche-034Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums des  Jeunes Restaurateurs d’Europe & 10 Jahre WARTENBERGER MÜHLE kochten gestern erstmals sechs Sterneköche aus sechs  verschiedenen Bundesländern  gemeinsam auf der WARTENBERGER MÜHLE,  die zwischen hunderten von Obstbäumen idyllisch im Norden der Pfalz am Donnersberg, nur 12 km von der Universitätsstadt Kaiserslautern entfernt liegt.

Das Lohnsbachtal umgibt den Dreiseithof aus dem 16. Jahrhundert, der von Sternekoch Martin Scharff in behutsamer Restaurationsarbeit zum Hotel mit zwei Restaurants und einem Veranstaltungssaal umgebaut wurde. Martin Scharff, der an den besten Adressen der Branche am Herd stand, absolviert die Hotelfachschule Heidelberg, wird als Patron des Restaurants „Zum kleinen Obristen“ in Dinkelsbühl 1991 erstmals vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet und dieser Stern leuchtet nun seit 2001 auch über der Wartenberger Mühle.

In seiner perfekt ausgestatteten  Restaurantküche boten neben ihm selbst auch Alexander Kunz, vom Restaurant Kunz aus  St. Wendel, Saarland, Christian F. Grainer, Christians Restaurant, Kirchdorf,  Bayern, Franz Feckl, Landhaus Feckl, Ehningen, Württemberg, Achim Schwekendiek vom Schlosshotel Münchhausen in Niedersachsen, Thomas Merkle, Merkles Restaurant, Endingen am Kaiserstuhl, Baden, zusammen mit sechs Topwinzern, die zum großen  Jubiläumfest im Innenhof und im Kunstgarten mit Seebühne insgesamt 10 verschiedene Weine aus den besten Lagen Deutschlands servierten, ein 10 Gänge Menü der Extraklasse.

Das mit 110 Euro angesetzte Gala-Dinner bot inklusive Wein und Musik, u.a. mit Törtchen von der Gänseleber mit sommerfrischen Aprikosen und Lavendelhonig, karamellisierte Erdnüsse und Thaiti-Vanilleschaum, sowie rosa gebratener Kalbstafelspitz auf feinem Ragout mit Kräuter-Kartoffelpürre ein Feuerwerk der Sinne, das bei weitem die Erwartungen der Gäste übertraf. Bei den Kompositionen achteten die Spitzenköche nicht nur darauf,  dass alle  Speisen miteinander harmonierten, sondern auch zeit-und platzsparend den Gästen gereicht werden konnten.


Doch selbst ein Profi wie Martin  Scharff  hatte vor und während einer solchen Veranstaltung Lampenfieber. Schließlich kommt es nicht allzu häufig vor, dass ein halbes gala-der-sternekoche-024Dutzend Sterneköche gemeinsam in der Küche stehen und sich dabei auch noch selbst übertreffen. „Bis es aber soweit war, mussten vorher viele Vorbereitungen getroffen werden. Außerdem muss man immer auch mittendrinn herausfinden, was an zusätzlichem Zutaten benötigt wird. Schließlich sollen unsere Gäste mit einer Parade der Geschmacksvariationen verwöhnt werden“, so Martin Scharff gegenüber Saar Report. Dabei konnte sich Scharff auch auf die kulinarischen Meisterleistungen von Alexander Kunz verlassen.

Seit Jahren zählt Kunz zu den kontinuierlichsten Kreateuren seines Fachs und überzeugt durch schlichte Raffinesse. Unermüdlich entstehen unter seinen Händen  neue Schöpfungen auf Basis der regionalen, rustikalen Küche des Saarlandes  und  präsentieren sich somit fein und überzeugend. Auch Maitre Christian F. Grainer zeigte sich begeistert von dem vielfältigen Variationen seiner Kollegen, die im Laufe des Tages in ein „Meer von Geschmacksnuancen“ zu einzutauchen begannen: “ Kochen ist einfach  die Kunst es verstehen,  die heimischen Produkte mit Herzblut, Phantasie und kreativen Feinsinn zu einem königlichen, sinnlichen Geschmackserlebnis verschmelzen zu lassen. Nur so kann man Genuss wirklich genießen“.

Quelle, Film-und Fotoaufnahmen: Dieter J. Maier

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Gala der Sterneköche