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Archiv für November, 2011

Howard Carpendale – „Das alles bin ich“ Tournee 2011

28. November 2011 Kommentare ausgeschaltet

howard-carpendale-konzert-2011-003Wenn Frauen schon eine Stunde vor Konzertbeginn verzweifelt einen Parkplatz suchen und danach hektisch die Saarlandhalle bestürmen, dann ist Howie wieder on Tour. Seit über einem Jahr war er nicht mehr in Saarland, stellt Howard Carpendale während seiner Show am vergangenen Samstag in Saarbrücken fest. Seine Fans haben vermutlich sehnsüchtig auf ihn gewartet, andere wussten womöglich gar nicht, dass es ihn immer noch gibt.

Doch nachdem der 65 Jährige 2003 schon einmal Abschied von der Bühne genommen hatte, ist er jetzt wieder da, „Noch immer mittendrin“ und hat wie immer nichts dem Zufall überlassen.Auf seinem neuen Album zeigt sich Howie beschwingt, selbstbewusst und optimistisch. Gitarrenbetonte Songs in bester „Tür an Tür mit Alice“–Tradition prägen den Grundsound von „Das alles bin ich“ – ein Selbstporträt, das mit Hingabe an das bisher erreichte Glück eingespielt wurde und deshalb unverschämt locker klingt. Kurz gesagt das beste Album nach Carpendales eigener Einschätzung.

Der routinierte Sänger und leidenschaftliche Golfer hat es heute nicht nur auf der Bühne aufgegeben sein Alter zu kaschieren und wirkt damit  noch authentischer. Klar, dass bei seinen Auftritten die Hits von früher wie  „Samstag Nacht“, „Deine Spuren im Sand“ und „Hello Again“ nicht fehlen dürfen. Seit 1969 steht der Schlagersänger aus Südafrika nun schon auf den Bretten, die ihm auch in seinem turbulenten Leben immer wieder Halt gaben.

Nach einigen künstlerisch erfolglosen Versuchen in einer Beat- Gruppe und als Elvis-Imitator siedelte Carpendale bereits 1966 nach Europa über. Seine erste Station war Großbritannien, wo er verschiedene Jobs annahm, unter anderem als Sänger in einer Beat-Band. 1969 hatte er mit einer deutschen Coverversion eines Beatles-Songs seinen ersten Hit in Deutschland und belegte wenig später  mit  Hits wie „Das schöne Mädchen von Seite Eins“ erste Plätze beim Deutschen Schlagerwettbewerb, die ihn über 40 Jahre mit zur Nummer 1 im Deutschen Show-Business machten.

howard-carpendale-konzert-2011-002Nach 25 Millionen verkaufter Tonträger und 13 goldenen Schallplatten beendete Howard Carpendale vor 8 Jahren seine Bühnenkarriere, obwohl ihm dieser Schritt  äußerst schwer fiel: “ Der endgültige Abschied von der Bühne ist für mich wirklich nicht leicht, doch bei den 21 Konzerten in den vergangenen Tagen habe ich allerdings kaum Zeit zum Nachdenken gehabt. Doch es wird kommen, wie es kommen muss“, bekannte er damals sichtlich gerührt. Als Carpendale dann 2007 nach seinem Rückzug aus dem Showgeschäft überraschend erklärte, dass er ab April 2008 wieder Konzerte Deutschland geben wird, waren seine Fans nicht mehr zu halten. Heute sind seine Konzerte das Gegenteil einer klassischen Bühnenshow: Eine leichtfüßige Gala im Stehen, die der Frauenschwarm souverän und gelassen abrockt und mit seinen Gänsehaut-Hits das Publikum immer noch zu begeistern versteht.
Bericht und Fotos:
Dieter J. Maier


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Interview mit Marianne und Michael

22. November 2011 Kommentare ausgeschaltet

https://www.marianne-und-michael.de/img/galerie/images/27.jpg

Marianne und Michael gehören seit über drei Jahrzehnten zu den ganz Großen der deutschen Unterhaltungsbranche und sind beruflich wie privat sowohl als  Interpreten, Moderatoren, Komponisten, Musikverleger, Produzenten, das unumstrittene „Traumpaar der Volksmusik“.  Mit ihrer neuen Tournee „Alpenländische Weihnacht“ werden sie auch  2011  wieder auf Tour unterwegs sein und neben besinnlichen und beliebten Weihnachtsliedern, selbstverständlich ihre größten Hits und jede Menge Unterhaltsames zum Besten geben. In einem exklusiven Interview sprachen Marianne und Michael Hartl  mit Saar Report u.a. über ihr neues Weihnachtsprogramm, den Stellewert der Volksmusik in der deutschen Unterhaltungsbranche und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept.

Dieter J. Maier:

Sie gehen in diesem Jahr mit der Alpenländische Weihnacht“ wieder auf große Deutschland -Tournee und werden am 17. Dezember auch in der Saarbrücker Saarlandhalle ein Konzert geben. Mit welchen Highligts werden Sie Ihre Fans in diesem Jahr überraschen?

Marianne:

Bei unserer traditionelle Weihnachtstournee „Alpenländische Weihnacht“ werden in diesem Jahr neben uns  gleich zwei weiter Traumpaare der Volksmusik  auf Tour unterwegs sein, denn als Gäste sind neben Stefanie Hertel und Stefan Mross, die Grand Prix Sieger 2010 Belsy & Florian sowie die Solokünstler Eberhard Hertel und der Bassbariton Ronny Weiland mit uns auf der Bühne. Wir werden neben vielen  besinnlichen und beliebten Weihnachtsliedern-und Gechichten  selbstverständlich auch unsere  größten Hits,  und jede Menge Unterhaltsames zum Besten geben. Ich denke, dass nicht nur wir  Künstler , sondern auch das Publikum diesen Abend  ganz besonders genießen und sich noch lange daran zurückerinnern wird.

Dieter J. Maier:

Worauf freuen Sie sich bei Ihren gemeinsammen Auftritten am meisten?

Michael:

Ich freue mich sehr, wieder einmal mit Eberhard Hertel auf dieser stimmigen Weihnachtstour  gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Mit über fünfzig Jahren auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ steht  Eberhard noch heute für Unterhaltung der Extraklasse und präsentiert mit unterschiedlichsten Musikprojekten  bundesweit ehrliche Volksmusik oder beliebte Evergreens. Ich finde, dass gerade bei Weihnachtskonzerten neben den alten Weihnachtsklassikern auch Neuaufnahmen  nicht zu kurz kommen dürfen. Wir haben diesbezüglich lange im Team diskutiert, und haben uns dazu entschlossen, auch etwas mehr von den neuen Weihnachtsliedern, wie etwa von Rolf Zuckowski, mit in unser Programm aufzunehmen. Von daher hoffe ich sehr,dass wir unseren Fans an diesem Abend ein unvergessliches Konzerterlebnis bescheren können.

Dieter J. Maier:

Sie gehören zusammem mit Ihrem Mann seit über drei Jahrzehnten zu den ganz großen Unterhaltungskünstlern. Haben Sie diesbezüglich so etwas wie ein persönliches Erfolgsrezept?

Marianne:

Ich denke, dass es bei uns immer auf das persönliche Gefühl zueinander angekommen ist. Auch wenn wir einmal verschiedender Meinung sind, reicht  schon  zwischen uns ein sanfter Händedruck oder ein inniger Blick , dann wissen wir wieder, dass es passt. Natürlich sind Gefühle auch ein wichtiger Bestandteil in unserem Programm, gerade wenn wir auf Tournee sind. Ich glaube dass es sehr wichtig ist, dass gerade auch an Weihnachten wieder mehr Wert auf Familie gelegt werden sollte. Jeder hat doch in dieser Zeit die Sehnsucht nach einer heilen Welt, schmückt sich sein Zuhause, zündet Kerzen an und möchte einfach wieder Geborgenheit und Wärme spüren. Ganz wichtig finde ich hier den musikalischen Anteil, der an Weihnachten vielleicht doch  mehr zur Geltung kommt, als in der übrigen Zeit des Jahres. Ich habe gemeinsam mit meinem Mann für unsere Weihnachtstournee ein neues Lied aufgenommen, das wir  “ Ein Licht für alle Menschenkinder“  genannt haben und damit wollen wir gerade den benachteiligten Kindern rund um den Globus eine friedvolle und glückliche Weihnachtszeit wünschen.

Dieter J. Maier:

Wie werden Sie persönlich Weihnachten verbringen?

Michael:

Am 22. Dezember haben wir unser letztes Konzert in Düren und fahren dann einen Tag später in aller Ruhe wir nach Hause. Wir besitzen ein wunderschönes altes Bauernhaus in den bayrischen Bergen und verbringen dort auch die Vorweihnachtszeit mit Wandern, Spaziergängen mit unseren beiden Hunden und vor allem mit der Familie. Für uns ist es sehr wichtig, nach anstrengenden Tourneen und Fernsehauftritten wieder die Menschen um uns zu haben, die uns sehr wichtig sind. Dazu gehören vor allem unsere beiden Söhne, unsere Schwiegertöchter und unser erstes Enkelkind, die wir auch am Heiligen Abend in München besuchen werden. Wir werden dann zusammen singen, uns besinnliche Geschichten vorlesen und nach der Bescherung unser traditionelles Raclette genießen.


Marianne und Michael: Kollaps nach Abschiedsshow – weiter lesen auf FOCUS Online: https://www.focus.de/panorama/boulevard/marianne-und-michael_aid_69593.htmlund genießen hier natürlich auch die Vorweihnachtzeit mit ausgedehnten Wandertouren, Spaziergängen und natürlich mit der Familie. Obwohl meine Frau und ich Einzelkinder sind, stammen unsere Eltern beide aus Großfamilien. Von daher wissen wir wie wichtig es ist, nach anstrengenden Fernsehauftritten und Tourneen wieder die Menschen, die einem wichtig sind um sich zu haben  und  sich gegenseitig Halt und Unterstützung zu geben. Am Heiligen Abend treffen wir uns mit unseren beiden Söhnen, unseren Schwiegertöchtern  und unserem Enkel in München, wo wir vor der Bescherung Weihnachtslieder singen, uns besinnliche Geschichten vorlesen und danach unser traditionelles Raclette genießen werden.

Dieter J. Maier:

Kochen Sie gerne?

Michael:

Wir sind beide nicht so die begeisterten Köche, dafür kochen und backen unsere Schwiegertöchter hervorragen und überraschen uns bei unseren Besuchen immer wieder mit wunderbaren Schmankerln. Auch meine Schwiegermutter war  eine begnadete Köchin und ich schwärme heute noch von ihrer guten Küche. Allerdings achten meine Frau und ich sehr auf gesunde Ernährung, weil wir gerade bei Tourneen fit sein müsssen. Und dass fällt  bei uns in Bayern gerade in der Weihnachtszeit  besonders schwer,  wenn man sich angesichts der süßen und auch deftigen Verführungen kulinarisch zurückzuhalten muss.

Dieter J. Maier:

Welchen Stellenwert würden Sie gerade heute der deutschen Volksmusik zumessen?

Marianne:

Volksmusik hat ihren Ursprung in der Musizierpraxis der bäuerlich-dörflichen Gemeinschaften und hat sich angesichts der sozialen Barrieren auch in relativer Selbständigkeit entwickelt. So blieb sie ein unmittelbarer Spiegel der Lebensweise, eingebunden in die alltäglichen Lebensprozesse oder in die  Feste des Dorflebens oder der kleinstädtischen Gesellschaft. Ich glaube, dass Volksmusik die wesentlichste Quelle der populärer Musik ist, allerdings fehlt ihr der Vortrags- und Darbietungscharakter. Ich finde ich es persönlich bedauerlich, dass heutzutage die Volksmusik gegenüber der populären Musik  etwas in den Hintergrund getreten ist, da gerade Volksmusikstücke und Volkslieder  auch heute noch in ungebrochener Tradition entstehen.

Dieter J. Maier:

Ich danke Ihnen sehr für dieses Gespräch und wünsche Ihnen und Ihrer Familie frohe und gesegnete Festtage.

Zuneigung, Zusammenhalt, einander zuhören können – darauf kommt es an. In jeder Phase des Lebens. Dass es zum Glücklichsein nur wenig bedarf, davon erzählen Marianne & Michael in einem ganz besonderen Lied: „Nur ein paar Habseligkeiten“ bringt erstmals das von Sprachexperten 2004 gekürte „schönste deutsche Wort“ zum Klingen. „In unserer schnelllebigen Welt hat keiner mehr Zeit für den anderen. In vielen Familien wird überhaupt nicht mehr richtig miteinander gesprochen, jeder denkt nur noch an sich“, klagen die besorgten Eltern. „Doch nur wer Liebe bekommt, kann auch Liebe geben.“ Für die beiden sind das keine leeren Worte. Mariannes Eltern wohnen bei ihnen im Haus und werden aufopferungsvoll gepflegt. „Sie spüren, dass wir sie brauchen, und dieses Gefühl lässt ihre Augen strahlen. Damit geben sie uns alles tausendfach zur

Dieter j-

UNESCO Charity-Gala 2011 mit Weltstar-Besetzung

21. November 2011 Kommentare ausgeschaltet

unifec-gala-028Es wurde ein Event der Superlative: Auf der diesjährigen 20. Internationalen UNESCO Charity-Gala für Kinder in Not am vergangenen  Samstag, setzten sich insgesamt 1.400 Gäste und Prominente aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Sport, Film und Medien,wie Topmodell Jerry Hall, Hans-Dietrich Genscher, Michail Gorbatschow, Cosma Shiva Hagen, Tina Ruland, Roberto Blanco,  Armin Müller- Stahl,  Gianna Nanini, Ornella Muti, Chris de Burg, Vin Diesel, Boxweltmeisterin Regina Halmich und Weltstar Kathleen Turner im Maritim-Hotel in Düsseldorf  für eine gerechtere Welt ein.

„Seit 20 Jahren versuchen wir jedes Jahr aufs Neue, mit unserer UNESCO Charity-Gala einen Beitrag dazu zu leisten, das Leid und Elend der Kinder dieser Welt etwas zu lindern. Dass so viele internationale Größen ihr Kommen zugesagt haben, um uns zu unterstützen, ist die schönste Bestätigung, die ich mir vorstellen kann“, kommentierte UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven die Gala-Vorbereitungen. Neben den Preisträgern Dr. hc Michail Gorbatschow und Dr. h.c. Edwin Moses, die für ihr herausragendes soziales Engagement ausgezeichnet wurden, erhielten die Paten der UNESCO-Gala 2011 Kathleen Turner, Jet Li, Naomi Champbel, Vin Diesel, Jerry Hall, und Sha Rukh Khan die Auszeichnung „Piramide con Mani“  für ihre Unterstützung des UNESCO-Sonderprogramms – Bildung für Kinder in Not.

genscher-004 Ebenso würdigte Ex- Bundesaussenminister Hans-Dietrich Genscher das jahrzehntelange, außergewöhnliche Engagement von  Ute-Henriette Ohoven : “ Das ist eine Lebensleistung, auf die Sie stolz sein können.“ In seiner Laudatio für Michail Gorbatschow dankte Genscher nochmals für dessen Einsatz für die Grenzöffnung mit den Worten: “ Wir Deutsche werden Dir das niemals vergessen.“ Der Saal honierte diese Worte des Weltpolitikers mit Standing Overtions. Der Auftritt der beiden großen Staatsmänner war der Höhepunkt der 20. Auflage der Benefiz-Veranstaltung.

Für Glanz und Glamour auf der Bühne sorgten danach vor allem Stars von Naomi Campbel, Ex-Spicegirl Melanie C., Hollywood-Star Forest Whitaker, US- Schauspielerin Siena Miller, sowie Hürdenläufer -Legende Edwin Moses und mit den Live-Auftritten von Popstar Mel C, Star Sopranistin Katherine Jenkins und Italiens Rockröhre Gianna Nanini erlebten die Gäste ein Musikprogramm der Extraklasse, das niemand mehr auf den Stühlen hielt. Alle Künstler und Paten verzichten für die UNESCO Charity-Gala

Alle Künstler und Paten verzichten für die UNESCO Charity-Gala auf ihre Gage, da für sie  einzig und allein die Kinder in Not im Mittelpunkt des Abends standen.Viele Promis zogen als Losverkäufer durch den Saal, um Geld für die Unesco-Bildungsprojekte zu sammeln. Die Gesamthöhe bleibt das Geheimnis von Organisatorin Ute Ohoven. Mit dem Erlös werden rund 400 Projekte in 97 Ländern unterstützt.

Die Stiftung „UNESCO – Bildung für Kinder in Not“ unterstützt mit ihren Projekten Kinder weltweit, Zugang zu Bildung und somit die Möglichkeit auf eine eigene Entwicklung zu bekommen. Seit 1992 setzt sich UNESCO mit ihrer Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven für dieses wichtige Programm ein. Im Bereich der Erziehung  bis zum Jahre 2015 weltweit der Schwerpunkt  „Bildung für alle “ (Education for All, EFA) unterstützt. Hierzu haben sich 164 Länder verpflichtet sechs Bildungsziele zu erreichen. Auch die Gesundheitserziehung zur Drogen- und AIDS-Prävention sowie der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten gehören zum Wirkungsfeld. Außerdem setzt sich die UNESCO auch für eine demokratische Erziehung auf Basis der Menschenrechte ein.

Quelle, Film-und Fotoaufnahmen:

Dieter J. Maier


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UNESCO-Gala 2011

Podiumsdiskussion mit Peter Maffay in Osnabrück

3. November 2011 Kommentare ausgeschaltet

unifec-gala-004Am 03. November 2011 sprach  Rockmusiker Peter Maffay im Hotel Remarque in Osnabrück mit Moderatorin Gisela Steinhauer und Freimaurer-Großmeister Axel Pohlmann nicht nur über seine musikalische Karriere, sondern auch über das Engagement für seine Tabaluga- Stiftung. Die von ihm gegründete Hilfsorganisation setzt sich vor allem für sozial benachteiligte  Kinder ein, und unterhält neben Einrichtungen in Bayern, auch ein Kinderferienhaus auf Mallorca und eine Kirchenburg im rumänischen Radeln.

Seit elf Jahren engagiert sich der 62-Jährige mit seiner Stiftung für traumatisierte Kinder und Jugendliche und bietet ihnen sogenannte „Schutzräume“. Dazu gehören ein Haus in der Nähe des Starnberger Sees und ein Haus in seiner alten Heimat Rumänien. Hierhin kommen die Kinder aus aller Welt, um Kraft zu schöpfen oder einfach mal kreativ zu arbeiten und sich zu entfalten. Dabei kommt es ihm vor allem auf die individuellen Umsetzungen  seiner Stiftungen an,  die er seit Langem persönlich bertreut und fördert: “ Die Peter Maffay Stiftung und die Tabaluga Kinderstiftung stehen in sehr enger Kooperation und haben ein umfassend abgestimmtes Hilfsnetz entwickelt. Die Durchlässigkeit der den beiden Stiftungen zugehörigen Einzelprojekte garantiert den betroffenen Kindern eine breite Auswahl an konkreter Hilfestellung. Für jeden Einzelfall wird die optimale Hilfsform gewählt“, so Peter Maffay nach der Podiumsdiskusion gegenüber Saar Report.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt allerdings im Norden der Baleareninsel Mallorca. Dort konnte im Jahre 2002 das Stiftungszentrum in der Stadt Pollença eingeweiht werden.  2003 wurde das Herzstück der Stiftung mit der Finca Ca`n Llompart in der Nähe von Pollenca eröffnet. Auf der Finca können bis zu 300 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuerinnen und Betreuern jährlich Aktivaufenthalte von 8-12 Tagen verbringen. Dabei lernen sie den ökologischen Finca Betrieb von Ca`n Sureda kennen. Sie können an der Tierfütterung teilnehmen, bei der Käseproduktion zuschauen und auch in der eigenen Bäckerei beim Hofladen mitwirken.

Somit konnte die Peter Maffay Stiftung auch die älteste Jugendherberge Bayerns bei Starnberg übernehmen, diese wurde renoviert und energetisch saniert. Seit April 2011 können weitere Kinder im Tabalugahaus am Maisinger See, analog zur Finca in Pollença, Naturaufenthalte verbringen. Mit der Eröffnung im rumänischen Radeln schließt sich der Kreis der Einrichtungen der Peter Maffay Stiftung. Im Kreis Brasov (Kronstadt) in Siebenbürgen, wurde im Juli 2011 das Kinderhaus im Umgriff einer historischen Kirchenburg eröffnet. Das alte Pfarrhaus dient als Gemeinschaftsräume für die Gruppen, die die Stiftung dort begrüßen wird. In unseren weiteren Kooperationseinrichtungen wie z.B. dem Sternstundenhaus Peißenberg, der Pension Sidan in Mayhofen/Zillertal und auf dem Tabaluga Segelschiff Sir Robert Baden Powell können wir jährlich weitere 250 Kindern einen Aktivaufenthalt ermöglichen. Ebenso soll 2011 die Kooperation mit der Otto Bock Stiftung im niedersächsischen Duderstadt vertieft werden, auch dort soll ein Schutzraum für benachteiligte Kinder entstehen.

Neben seiner sozialen und künstlerischen Arbeit ist Peter Maffay politisch engagiert und setzt seine Ansichten zum Teil auch in Liedern um. So in Eiszeit, wo er über Kriege und die Umwelt sinniert. Er ist in der Friedensbewegung  aktiv und gab 2005 ein Konzert bei den deutschen ISAF-Truppen in Afghanistan. Für sein soziales Engagement erhielt er u.a. 1996 das Bundesverdienstkreuz, 2001 die Goldene Henne, 2004 den Deutschen Canto Kulturpreis, sowie 2006 den erstmals vergebenen World Vision Charety Award. Peter Maffay ist außerdem offizieller Botschafter für die Deutsche Jose Carreras Leukemie-Stiftung  und unterstützt World Vision Deutschland als prominenter Kinderpate und widmete den Song Children of the World dem Deutschen Kinderpreis von World Vision.

Quelle, Film- und Fotoaufnahmen:

Dieter J. Maier

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Interview mit Peter Maffay -Osnabück 2011