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Archiv für Juli, 2013

Vor spektakulärer Kulisse – Regensburger Festspiele 2013 auf Schloss St. Emmeran

16. Juli 2013 Kommentare ausgeschaltet

pressekonferenz-mit-furstin-gloria-von-thurntaxis-020Bei strahlendem Weiß-Blauem Sommerhimmel hatte am vergangenem Freitag Fürstin Gloria von Thurn & Taxis zum Festival-Auftakt, bei schöne Stimmen, herzzerreißende Musik, großem Starauflauf und elegante Gäste in den Fürstenpark von Schloss St.Emmeran geladen:

Die Thurn und Taxis-Schlossfestspiele hatten am Wochenende einen Bilderbuch-Start. 6000 Menschen erlebten am Freitag und Samstag im Schlosshof bei der Verdis Oper La Traviata die Liebesgeschichte um eine lebenshungrige Kurtisane und einen jungen Mann aus vornehmem Haus, und applaudierten begeistert. Zur Eröffnung drängten sich die Promis, wobei auch Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit dem Festival einen Besuch abstattete.

Immer an der frischen Luft, stets vor spektakulärer Kulisse und mit berühmten Gesichtern auf und vor der Bühne ziehen die Festspiele im Juli über 30.000 Besucher an. Das renommierte Wiener „Festspiele-Magazin“ wählte das Event sogar unter die Top-Ten der schönsten Schlossfestspiele der Welt. Dank der prominenten Schlossherrin kommt es außerdem zu einer gelungenen Mischung aus unterhaltender Musik und Klassik.

Das fürstliche Schloss Thurn und Taxis in Regensburg bietet somit den Besuchern mit den Thurn und Taxis Schlossfestspielen in diesem Jahr wieder eines der einzigartigen Festspiele im süddeutschen Raum. Das malerische Ambiente des Schlossinnenhofs und des angrenzenden Gartens bieten den passenden Hintergrund für festliche Konzerte. Zur festlichen Eröffnung wird Mozarts Zauberflöte aufgeführt. Ein Higlight wird am letzten Sonntag ein fulminantes Bühnenfeuerwerk sein.

Die Festspiele finden wie jedes Jahr im Schlosshof des ehemaligen Benediktinerklosters St. Emmeram in Regensburg an der Donau statt. Direkt am Rande der lebhaften Altstadt, die Weltkulturerbe der UNESCO ist.

Quelle, Film – und Fotoaufnahmen:

Dieter J. Maier

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Regensburger Schlossfestspiele 2013

Serbischen Außenminister Ivan Mrkić auf Antrittsbesuch in der Messestadt Frankfurt

9. Juli 2013 Kommentare ausgeschaltet
Ivan Mrkic

Der Chef des Protokolls der Stadt Frankfurt, Karlheinz Voß, empfing gestern im Kaisersaal der Frankfurter Rathauses den serbischen Außenminister Ivan Mrkić  zu dessen Antrittsbesuch in Deutschland, in dessen Mittelpunkt bilaterale Themen sowie der Weg Serbiens in die Europäische Union standen. Außenminister Mrkić  betonte hierbei die guten bilateralen Beziehungen. Deutschland sei, so hob Mrkić hervor, wichtigster Handelspartner, größter Geber in Serbien und einer der größten Investoren. Zu den wichtigen Anliegen der neuen serbischen Regierung, die seit Juli 2012 im Amt ist, zähle die Förderung der Rechtstaatlichkeit. Denn Rechtstaatlichkeit sei ein wichtiger Standortfaktor für Investoren.

Ebenso müssten zu Serbiens Weg in die EU die notwendigen Voraussetzungen erfüllt werden. Besonders wichtig sei dabei eine Normalisierung der Beziehungen des Landes zu seinen Nachbarn, einschließlich Kosovo. Ivan Mrkić, der seit Juli 2012 in der gebildeten Regierung unter Ivica Dačić, als Außenminister der serbischen Republik vertritt, bezeichnete die Beziehungen zwischen Deutschland und Serbien seit vielen Jahren als ausgezeichnet. Dies beruhe zum einen auf jahrhundertelangen kulturellen Einflüssen Deutschlands und der großen Zahl von 197.984 serbischen Staatsangehörigen, die dauerhaft in Deutschland leben (rund 223.000 Personen) sowie früheren Gastarbeitern, die zwischenzeitlich nach Serbien zurückgekehrt sind. Ein weiterer Gesichtspunkt ist der intensive wirtschaftliche Austausch. Auch in wissenschaftlicher und technischer Hinsicht bestehen enge Beziehungen zwischen Institutionen und Menschen beider Länder.

Serbien ist Mitglied der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation ( SMWK), und des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommen (CEFTA), und unterhält weitere Freihandelsabkommen. Die Wirtschaftsleistung des Landes war infolge der Jugoslavienkrriege stark zurückgegangen, erholte sich aber in den Jahren von 2003 bis 2008 wieder etwas. Nachdem kurzfristig wichtige Erfolge im Rahmen des EU-Beitrittsprozess erreicht wurden (so u. a. das Inkrafttreten eines Interimsabkommen für Handelserleichterungen mit der EU und die Abschaffung der Visapflicht für serbische Staatsbürger, reichte Serbien offiziell am 22. Dezember 2009 seine Kandidatur für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union ein und erhielt, nachdem auch Rumänien seinen Widerstand aufgegeben hat, am 1. März 2012 offiziell den Status eines Beitrittskandidaten.

Quelle und Film: Dieter J. Maier

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Serbischer Außenminister auf Antrittsbesuch in der Messestadt Frankfurt