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Archiv für Dezember, 2014

Festveranstaltung zum 100. Geburtstag von Karl Carstens

9. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Porträt Karl Carstens

In einer beeindruckenden Festrede würdigte gestern Bundespräsident Joachim Gauck voller Respekt die hervorstechende Politiker-Karriere des fünften deutschen Bundespräsidenten Karl Carstens. Carstens war von 1976 bis 1979 Präsident des Deutschen Bundestags und dann von 1979 bis 1984  Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Vor allem machte Gauck auf  den persönlichen Einsatz von Karl Carstens zur Förderung des freiheitlich verfassten Staates aufmerksam, den er als vorbildlich bezeichnete. Ebenso sei sein pragmatischer Realismus, sein Pflichtbewusstsein und seine überzeugende Repräsentanz der Demokratie exemplarisch und könne bis heute können Orientierung geben: „Als Realist und Pragmatiker war er bekannt. In der Rückschau treten aber auch jene Elemente seines Denkens hervor, die hineinragen bis in unsere Zeit“, so Gauck in seiner Ansprache vor der Konrad Adenauer-Stiftung in Bonn. Obwohl Karl Carstens besonders seinen Kritikern gegenüber oft als Beweis dafür diente, wie altbacken, provinziell, und traditionalistisch er sein Amt ausüben würde, wollte er trotz aller Rezension Zeitströmung aufnehmen und sie zugleich hinterfragen.
  „Die Sorge um die Umwelt hatte damals besonders junge Leute ergriffen. Carstens teilte diese Sorge und machte er sich auf, die Naturschönheiten Deutschlands zu Fuß zu erkunden.“ Auch Herausforderungen, etwa das damals so genannte „Waldsterben“, sollten in den Blick kommen.“ Während der Wanderungen sah Carstens sich auch umweltbewegten Demonstranten gegenüber und suchte das direkte Gespräch mit ihnen“, sagte Gauck  vor rund 800 Weggefährten, Familienangehörige und Parteifreunde, die aus Carstens Heimatstadt Bremen in den alten Bundestag gekommen waren – allen voran die aktuellen Nachfolger Carstens in den hohen Ämtern: neben Bundestagspräsident Lammert und Unionsfraktionschef  Volker Kauder.  Bundespräsident Karl Carstens galt vor allem wegen seiner Volksnähe und seiner Vorliebe für das Wandern als einer beliebstesten Bundespräsidenten Deutschlands Er nutzte seine Wanderungen vor allem zur Begegnung mit vielen Menschen, von denen er sich streckenweise begleiten ließ und mit denen er unterwegs einkehrte. Aus Altersgründen verzichtete er auf die Kandidatur für eine zweite Amtszeit und schied damit am 30. Juni 1984 aus dem Amt.
Quelle: Dieter J. Maier Report aus Berlin

Foto- Bundespräsidentialamt-Berlin

Bundesregierung setzt auch 2015 Schwerpunkte auf Energieforschung

9. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Die Bundesregierung legt auch 2015 ihre Ziele und Schwerpunkte auf effiziente Energieforschungspolitik sowie die zugehörigen Fördermechanismen in einem mehrjährigen Energieforschungsprogramm. Neuer Schwerpunkte soll hierbei das im August 2014 verabschiedete Energieforschungsprogramm setzen, das ein Fördervolumen von 3,5 Milliarden Euro  bis 2014 umfasst. Neue Schwerpunkte setzt das Programm vor allem durch drei Forschungsinitiativen, die von den Ressorts der beteiligten Ministerien gemeinsam getragen werden sollen: Energiespeicher, Netze und Solares Bauen/Effiziente Stadt. Gerade auch in diesem Zusammenhang will Bundesministerin Johanna Wanka gemeinsam mit der  französische Ministerin Najat Vallaud-Belkacem bei den signifikantesten Punkten der Energieforschung und der IT-Sicherheit gemeinsam entschieden vorangehen.

In diesem Zusammenhang legten Bundesministerin Wanka und ihre französischen Amtskollegin beim Forum zur Deutsch-Französischen Forschungskooperation in Paris in einem gemeinsam unterzeichneten Kommuniqué die Themenschwerpunkte für die nächsten Jahre fest, und bekräftigten in diesem Zusammenhang ihren Willen, sich künftig in strategischen Fragen im nationalen wie auch im europäischen Rahmen noch enger miteinander abzustimmen.

 Vor allem sollen in den kommenden Jahren die Schwerpunkte Energieforschung, die IT-Sicherheitsforschung sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften im Vordergrund stehen. Neben dem Umbau des Energiesystems und der Forschung zum Netzausbau ist nach Ansicht beider Ministerinnen die Erforschung und Entwicklung neuer IT-Sicherheitslösungen besonders wichtig.
Gerade der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist Frankreich unter den EU-Ländern einer der wichtigsten Partner Deutschlands. In vielfältigen Gebieten und auf unterschiedlichsten Ebenen sei es hierbei zwischen den Ministerien auch wichtig, die sich zwischen Deutschland und Frankreich außergewöhnlich umfangreiche wissenschaftlich-technologische Kooperationsbeziehungen weiterhin auszubauen und zu entwickeln. Mit fast 130 Milliarden Euro haben Deutschland und Frankreich im Jahr 2013 gemeinsam die Hälfte der Investitionen in Forschung und Entwicklung der 28 EU-Mitgliedstaaten gestellt. Beide Länder kamen 2012 zusammen auf etwa 31.000 Patentanmeldungen, dies ist mehr als die Hälfte aller Anmeldungen in der gesamten EU.
KategorienBundespolitik

Steinmeier hält militärische Lösungen beim Ostukraine-Konflikt für ausgeschlossen

6. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat am vergangenen Donnerstag am 21. OSZE-Ministerrat in Basel teilgenommen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand erneut der Konflikt in der Ostukraine. Steinmeier würdigte hierbei die Rolle der OSZE bei der Entschärfung des Konfliktes und rief den neuen serbischen Vorsitz dazu auf, die schweizer Bemühungen um eine Entspannung der Situation fortzusetzen.

Laut Steinmeier,das Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin offenbar keine Annäherung im Ukraine-Konflikt gebracht. Zu den Ereignissen der vergangenen acht Monate gebe es gravierend unterschiedliche Wahrnehmungen, sagte der Bundesaußenminister am Tag nach dem Treffen. Er habe Putin gesagt, wo nach seiner Einschätzung die Prioritäten bei der Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens von Minsk lägen und wo Russland seinen Beitrag leisten könne.

Ebenso gefährde die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die militärische Auseinandersetzung in der Ost-Ukraine, das Vorgehen Russlands gefährden die europäische Friedensordnung unmittelbar: “ Über Jahrzehnte aufgebautes Vertrauen ist in wenigen Monaten verlorengegangen. Wir stehen jetzt vor der größten Herausforderung seit dem Ende des Kalten Krieges. Selten habe ich bei einer Gedenkveranstaltung so viel stille Freude, aber auch Nachdenklichkeit erlebt wie an diesem Wochenende vor wenigen Tagen. Die gegenwärtige tiefe Krise der europäischen Sicherheitsordnung hat uns eines deutlich vor Augen geführt, nämlich welch großes Geschenk die Überwindung der Teilung Europas vor 25 Jahren tatsächlich war“, so Steinmeier in seiner Presseerklärung.

 Militärische Lösungen für diesen Konflikt würde es allerdings es nicht geben und niemand wünscht sie sich. Deshalb müsse der Bund den mühsamen Weg von Verhandlungen bei der Durchsetzung bei der Durchsetzung  politischer Ziele gehen müssen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier war am Dienstag in die Ukraine und nach Russland gereist, um mit einer gezielten Sondieren eine neue Verschärfung des Konflikts aufzuhalten. In Moskau traf der Minister zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Lawrow zusammen. Hier betonte Steinmeier das Festhalten an der Minsker Vereinbarung. Diese sei „ein belastbares Dokument, an dem jetzt weitergearbeitet werden muss.“
KategorienBundespolitik

Merkel will Solidaritätszuschlag auch weiterhin beibehalten

6. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Trotz heftiger Kritik will Bundeskanzlerin Merkel am Solidaritätszuschlag auch über das Jahr 2019 hinaus festhalten. Merkel betonte in ihrem neuen Video-Podcast. „Wir werden auf jeden Fall auch nach dem Auslaufen des Solidarpakts auf die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag angewiesen sein, wir werden auf jeden Fall auch nach dem Auslaufen des Solidarpakts auf die Einnahmen aus dem Solidaritätszuschlag angewiesen sein“, sagte die Kanzlerin. Zudem gebe es nicht nur in den ostdeutschen, sondern auch in den westdeutschen Ländern noch Aufgaben zu bewältigen.

Auf die steigende Zahl von Flüchtlingen angesprochen, dankte Angela Merkel zunächst den vielen freiwilligen Helfern, „die dazu beitragen, dass es den Flüchtlingen und Asylbewerbern in Deutschland doch recht gut oder angemessen geht“. Gerade wegen dem großen Anstieg der Flüchtlingszahlen seien insbesondere für die Kommunen mit erheblichen finanziellen Zusatzbelastungen zu rechnen, die insbesonder vom Bund neue Maßnahmen erfordern würden.

Somit sollen auch weiterhin den Ländern und Kommunen Bundeswehrliegenschaften kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Falls 2015 und 2016 die Asylbewerberzahlen so hoch blieben, bekämen die Länder vom Bund 500 Millionen Euro pro Jahr, davon jeweils 250 Millionen Euro als Darlehen. Die Bundeskanzlerin wies in diesem Zusammenhang auch auf die Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes sowie des Freizügigkeitsgesetzes hin.

„Wir haben drei Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt. Das ermöglicht es uns auch, Asylverfahren schneller durchzuführen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat 650 neue Stellen bekommen, um Asylanträge schneller bearbeiten zu können, denn die Ausgaben für die Deutsche Einheit enden nicht mit dem Ende des Solidarpakts II“, so Merkel weiter. Zudem seien nicht nur Aufgaben in den neuen Ländern zu erfüllen, sondern auch in den strukturschwachen Regionen der alten Länder. Schon vor den Wahlen habe sie gesagt: „Wir wollen keine Steuererhöhung, aber wir können auf bestehende Einnahmen auch nicht einfach verzichten.“

Die Details der Ausgestaltung sind aber noch offen. Aus der SPD-Bundestagsfraktion kam der Vorschlag, ein Teil der Einnahmen 2019 in in einen „Demografie-Strukturfonds“ fließen zu lassen. Dieser Fonds solle gezielt jene Kommunen unterstützen, die vom Rückgang der Bevölkerungszahl besonders betroffen seien.

Der Solidaritätszuschlag wurde zunächst vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 1992 erhoben und betrug 7,5 Prozent p.a. der Einkommen-/Körperschaftsteuer. Für die Jahre 1991 und 1992 wurde also jeweils 3,75 Prozent der Einkommen-/Körperschaftsteuer zusätzlich als Solidaritätszuschlag erhoben, da er in jedem Jahr nur für 6 Monate zu erheben war. 1993 und 1994 wurde der Solidaritätszuschlag ausgesetzt und 1995 wieder eingeführt.

Quelle:

Dieter J. Maier

Report aus Berlin


Interview mit Sterneköchin Cornelia Poletto

3. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Datei:Poletto Grundkursesstisch0001.jpg
Foto:

Jan Peter Westermann / per OTRS
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Seit über 13 Jahren zählt Cornelia Poletto nicht nur zu den besten, sondern auch zu den bekanntesten Starköchen. Für ihre Kochkunst erhielt sie seit 2003 regelmäßig einen Stern im Guide Michelin. Immerhin lautet der selbstgestellte Anspruch der Hamburger Spitzenköchin, den für ihre Küche charakterischen Mix von Mediterranem und Regionalem zu erfüllen. Das gilt natürlich auch, wenn es sich um einen Großevent wie die Dinner-Show Palazzo handelt, der nach acht Jahren Pause wieder in Hamburg zurück ist. In einem exklusiven  Interview mit Report aus Berlin sprach  Cornelia Poletto u.a. über ihre  neuen beruflichen Herausforderungen und ihre außergewöhnliche Karriere.

Dieter J. Maier:

Frau Poletto, Sie wechselten nach ihrer Ausbildung bei Kochlegende Heinz Winkler als Souschefin in das inzwischen nicht mehr bestehende Hamburger Sternerestaurant Anna & Sebastiano und eröffneten bereits im Jahr 2000 in Hamburg ihr eigenes Restaurant, das Poletto.  Aus welchen Gründen haben Sie sich zu diesem Zeitpunkt zur Selbstständigkeit entschlossen?

Cornelia Poleto:

Das waren verschiedene Gründe. Vor allem ist es typbedingt. Ich war schon immer gerne selbstbestimmt und ehrgeizig. Wenn ein Beruf, wie bei mir, Berufung ist, dann ist die Selbstständigkeit der beste Weg, seinen eigenen Stil zu leben und etwas Nachhaltiges gestalten zu können. Außerdem macht es mir Spaß, für mich und ein Team Verantwortung zu übernehmen. Ich bevorzuge die Herausforderung statt der Sicherheit. In der Selbstständigkeit liegen Höhen und Tiefen dicht beieinander. Das fordert mich und bedeutet eine große Chance auf Weiterentwicklung. Ich finde es spannend, dass immer Neues auf mich zukommt.

Dieter J. Maier:

Sie erhielten für ihre Kochkunst seit 2003 regelmäßig einen Stern im Guide Michelin. Welche beruflichen Ziele setzen Sie sich diesbezüglich für 2011?

Cornelia Poleto:

Ich war 7 Jahre der Sterneküche treu. Doch alles hat seine Zeit. Nun breche ich zu neuen kulinarischen Ufern auf. 2011 steht unter einem anderen Stern. Im Mai eröffnet die Gastronomia von Cornelia Poletto. Vieles ist noch in der Entwicklungsphase, aber soviel steht fest: ich verwöhne meine Gäste mit kleinen, feinen mediterranen Kreationen. Es wird italienischer, lockerer, geselliger, unkonventioneller und mit viel Liebe zum Detail. Wer will, kann ausgewählte Produkte einkaufen und bekommt zu seinem Fisch die passenden Kräuter und ein Rezept dazu. Parallel arbeite ich an neuen Buchprojekten und werde auch weiterhin im TV am Herd stehen.

Dieter J. Maier:

Neben der Führung Ihres Restaurants,  schreiben Sie eigene Kochbücher und stellen sich immer neuen Aufgaben und beruflichen  Zielen. Wie gehen Sie persönlich mit diesen enormen Herausforderungen um?

Cornelia Poleto:

Ich mag Herausforderungen, deswegen schaffe ich mir selbst welche. Wer seine Arbeit liebt, hat keine mehr. Ich finde das, was ich mache und den Facettenreichtum, den mein Beruf mit sich bringt, großartig. Ich bin vieles : Köchin, Unternehmerin, Autorin- und jede Rolle fordert etwas anderes. Das macht mir große Freude und hält mich in Bewegung. Natürlich ist es manchmal anstrengend, aber ich bekomme auch sehr viel von meinen Gästen, Lesern und Zuschauern zurück. Das motiviert mich und gibt mir die Kraft, all das zu meistern.

Dieter J.Maier:

Glauben Sie, dass im Zeitalter von Fastfood und Fertiggerichten, der guten  einfachen Küche noch genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird?

Cornelia Poleto:

Fastfood und Co. wird es leider auf unabsehbare Zeit geben. Aber ich glaube daran, dass diese Trends auch eine Gegenbewegung erzeugen und zum Nach- und Umdenken anregen. Verstärkt durch Skandale wie die Dioxin Eier gibt es immer mehr Leute, die Wert auf hochwertige Lebensmittel legen und gerne frisch kochen. Die Biolebensmittelbranche boomt, die Kochshows erfreuen sich eines Millionenpublikums. Ich bin guter Dinge und möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schaffen und Freude am Kochen zu vermitteln.

Interview mit Deborah Sasson

Die in Boston geborene und weltweit gefeierte Opern- und Musicalinterpretin Deborah Sasson hat im klassischen Fach alles erreicht, was sich eine Künstlerin nur wünschen kann. Nach dem Gesangstudium am renommierten New Yorker Oberlin Conservatory feiert sie an der Metropolitan-Opera ihren ersten Erfolg, dem viele weitere folgen sollten. Am Anfang ihrer neuen Weihnachtstournee 2014, gab die symphatische Sopranistin unserem Magazin gegenüber ein exklusives Interview über ihre zukünftigen beruflichen Pläne, ihren musikalischen Entdecker Leonard Bernstein und ihre Freundschaft zu Verhaltensforscher Werner Freund.

Dieter J. Maier:

Ich bedanke mich sehr, dass Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Ihr musikalischer Entdecker war Leonard Bernstein. Wie war Ihre künstlerische Entwicklung vor und unter seiner musikalischen Leitung?

D. Sasson:

Ich habe am Anfang meiner beruflichen Laufbahn zuerst Gesang am renommierten Oberlin Konservatorium studiert. Mein erstes Engagement führte mich in das Mekka  des Gesanges: die Metropolitan Opera in New York. Am Broadway debütierte ich in „Showboat“, wo ich Leonard Bernstein zum ersten Mal begegnete. Er vermittelte mich für die Hamburger Inszinierung der „West Side Story“ an die Hamburgische Staatsoper. Dies war der Beginn meiner Karriere in Deutschland. Leonard Bernstein hatte die Fähigkeit, junge Leute sehr zu inspirieren. Er schätzte jede Art von Musik und war für mich immer ein großes Vorbild.

Ich kann mich erinnern, dass wir nach einem Konzert spät abends noch in einen Club gegangen sind, wobei er sich dann einfach unter die Leute mischte und sogar Jazz spielte. Das war einfach toll, weil es für ihn keine E- oder U-Musik gab, sondern nur Gute oder Schlechte. Privat ist er in vielen Dingen sehr unkompliziert gewesen, beruflich aber war er ein sehr strenger Lehrer, bei dem alles perfekt sein musste. Trotzdem war die Arbeit mit ihm grandios und ich bin sehr glücklich, mit einem so phantastischen Musiker gearbeitet zu haben. Durch ihn lernte ich auch den damals schon international bekannten Opernstar Peter Hofmann kennen. Wir heirateten 1983 und waren 7 Jahre auch künstlerisch miteinander verbunden, was auch  unsere spätere Freundschaft sehr gefestigt hat.

Dieter J. Maier:

Sie haben zum kleinsten Bundesland in Deutschland, zum Saarland, eine ganz besondere Beziehung, die durch ihre Freundschaft mit dem im vergangenen März verstorbenen Verhaltens- und Wolfsforscher Werner Freund verbunden ist. Wie ist diese Freundschaft entstanden?

D. Sasson:

Ich habe Werner Freund durch meinen damaligen Mann Peter Hofmann kennen gelernt. Peter kannte Werner Freund schon aus seiner Bundeswehrzeit bei der Fallschirmjägereinheit in Bexbach und beide hatten auch später immer noch engen Kontakt. Werner benannte auch in Wolfspaar nach uns, die hörten dann, wenn Werner das Gehege betrat auch tatsächlich auf ihre Rufnamen „Deborah“ und „Peter“. Er hat sich als einer der ersten Verhaltensforscher mit den Wölfen beschäftigt, und baute dafür eigens den Wolfspark in Merzig auf, in dem heute europäische, sibirische und arktische Wölfe leben.

Um den scheuen Tieren näherzukommen und ihr Verhalten zu studieren, lebte, schlief und heulte er mit ihnen zusammen im Gehege. Etliche Welpen zog er mit seiner Frau Erika per Hand groß und gewöhnte sie so durch direkten Kontakt an den Menschen. Immer wieder warb er in zahlreichen Interviews und Filmbeiträgen für mehr Verständnis für die oft als „böser Wolf“ verteufelten Tiere. Und seine Mission zeigt bis heute Wirkung – die Menschen haben durch sein Vorbild und Beispiel die Furcht vor Wölfen anscheinend verloren. Ich finde es großartig, was Werner geleistet hat, denn er war wirklich ein Pionier auf seinem Gebiet. Werner Freund ist sein ganzes Leben lang für seine Wölfe da gewesen und hat immer das getan, woran er glaubte.

Dieter J. Maier:

Wie sehen Ihre weiteren musikalischen Projekte für 2014 aus?

D. Sasson:

Ich werde auch in diesem Jahr, nach vielen musikalischen Projekten, wieder auf Weihnachtstournee gehen. Am 6..Dezember gebe ich zusammen mit dem Chor des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelnitz ein neues Weihnachtskonzert im König-Albert Theater. Danach folgt großes Weihnachtskonzert  mit Iwan Urwalow, Ashraf Kateb sowie dem Evangelischen Kirchenchor, im Herrengarten in Hanover. Weitere Weihnachtskonzerte sind am 14.12. in Wald-Michelbach, am 20.12. in Walddorf, und am 21.12. in Lorsch geplant, worauf ich mich schon sehr freue.

Weihnachten war und ist für mich immer eine Zeit, die man mit geliebten Menschen vebringt. Auch in meiner  Heimatstadt  Bosten ist Weihnachten wichtiger Bestandteil der amerikanischen Kultur. Weihnachten zu feiern, ist hier ein Datum im Kalender, auf das man sich das ganze Jahr über freut. Überall schmücken dann die Menschen ihre Häuser mit Lichterketten, und manchmal bricht in manchen Vorstädten ein richtiger Wettbewerb aus, welcher Nachbar die meisten Glühlämpchen verbaut hat.  Überdimensionale und in bunten Farben blinkende Rentiere zieren Vorgärten und Fassaden. Auch in Südkalifornien, wo im Dezember weder Frost noch Schneefall zu erwarten sind, träumen die Menschen z.B. von einer weißen Weihnacht mithilfe von Kunstschnee, der bei dem Dekorieren zum Einsatz kommt.

Dieter J. Maier:

Sie leben als gebürtige Amerikanerin sehr gerne in Deutschland und geben auch gerne Konzerte hier. Haben Sie nie daran gedacht, irgendwann einmal wieder ganz in den USA zu leben und zu arbeiten?

D. Sasson:

Ich lebe wirklich sehr gerne in Deutschland, habe hier in meinen festen Wohnsitz und zahle auch deutsche Steuern. Aber ich bin auch sehr glücklich, noch oft in Amerika sein zu können, sei es jetzt aus beruflichen oder privaten Gründen. Doch kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen ganz in den USA zu leben, da meine beruflichen Verpflichtungen mich sehr stark an Europa binden. Hier in Deutschland zum Beispiel hat man kulturell sehr viele Möglichkeiten, sei es Oper, Konzerte oder Theater. Die Vereinigten Staaten bieten diese Möglichkeiten nicht auf diesem Niveau an. Es ist schockierend, dass eine Stadt wie Boston, die wirklich eine kulturelle Hochburg ist, kein Opernhaus hat. In San Francisco gibt es noch ein Opernhaus, mit einer lange Tradition. Ich bin dort auch schon selbst einige Male aufgetreten. Die Met in New York ist natürlich die Attraktion in Amerika, aber sonst ist es in Europa auf kulturelle Seite besser bestellt.

Dieter J. Maier:

 Sie haben aber auch immer betont, dass Sie Europa nicht nur beruflich sehr verbunden sind…

D. Sasson:

Ja, das ist richtig. Meine Mutter ist Irin und mein Vater Italiener. Insofern wurde ich zwar in den Staaten, in Boston geboren, aber meine Wurzeln sind europäisch. Und die Leidenschaft und das Temperament der Irinnen und Italiener sind ja sowohl berühmt als auch berüchtigt. Da meine „Wiege“ jedoch in Amerika stand, habe ich dieses Ideal vom „amerikanischen Traum“ fest in mir. Ich bin davon überzeugt, dass – wenn man seinen Weg konsequent, beharrlich und optimistisch verfolgt – die Hoffnungen und Wünsche auch in Erfüllung gehen.

Dieter J. Maier:

Vielen Dank für das Gespräch und noch viel Erfolg bei Ihren weiteren beruflichen Projekten.


Neuer Regelungen bei Mietpreisbremse und Maklercourtage

1. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Im einem Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien zusammen mit dem Bundesjutizministerium darauf verständigt, das Mietrecht zu reformieren und damit für weiterhin bezahlbare Mieten zu sorgen. Dies soll unter anderem durch die sogenannte Mietpreisbremse erreicht werden. Die Länder befassten sich am 7. November 2014 erstmals mit den Plänen der Bundesregierung.

Mit der Mietpreisbremse soll künftig dafür gesorgt werden, dass insbesondere in begehrten Wohnlagen Mietpreissprünge von 20, 30 oder mehr Prozent verhindert werden. Damit sich auch zukünftig der sogenannte Normalverdiener Wohnraum in besseren Lagen leisten kann, sieht die Neuregelungen vor, dass bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen die zulässige Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete zuzüglich 10 Prozent angehoben werden darf.

Ebenso werden die Länder werden ermächtigt, für höchstens jeweils fünf Jahre die Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt auszuweisen, in denen die Mietpreisbremse gilt. Um Investitionen in Neubauten und umfassende Modernisierungen nicht zu unterbinden, werden neu errichtete und umfassend modernisierte Wohnungen bei Erstvermietung von der Mietpreisbegrenzung ausgenommen. Auch ist vorgesehen, dass eine zulässig vereinbarte Miete auch bei Wiedervermietung weiter verlangt werden darf. Vermieter werden also nicht gezwungen, eine frei gewordene Wohnung unterhalb der bisherigen Miete anzubieten.

Im Maklerrecht verankert das Bundesjutizministerium das allgemein akzeptierte Prinzip: „Wer bestellt, der bezahlt“. Dadurch soll künftig sichergestellt werden, dass diejenige Partei, die die Leistung eines Maklers veranlasst, auch verpflichtet sein soll, die anfallenden Maklergebühren zu zahlen. Das ist in der Praxis meist der Vermieter, der mit Hilfe eines Maklers einen neuen Mieter sucht. Wenn also der Vermieter einen Makler einschaltet, muss er künftig auch den Makler bezahlen. Eine hiervon abweichende Vereinbarung ist unwirksam. Insbesondere auf angespannten Wohnungsmärkten wird dieses Prinzip Bedeutung erlangen.

Mit diesen Maßnahmen soll eine gerechter Ausgleich zwischen den Interessen der Vermieter und der Mieter geschafen werden.

Am 1. Dezember ist WELT-AIDS-Tag

1. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
Rote Schleife (Quelle: BZgA/www.welt-aids-tag.de)
Logo: Bundesgesundheitsministerium- Berlin

 Seit mittlerweile 26 Jahren findet der von den Vereinigten Nationen organisierte Welt-AIDS-Tag am 01. Dezember statt. 1988 von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen, soll der Tag nicht nur weltweit über die tödliche  Imunschwäche informieren, sondern auch Menschen ermutigen, sich aktiv  im Kampf gegen AIDS zu integrieren. Viele Organisationen und Unternehmen beteiligen sich an der Aktion. Auch anlässlich des heutigen Welt-AIDS-Tags ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) der Frage nachgegangen, in wie weit sich in Deutschland das Zusammenleben und der Umgang mit HIV-positiven Menschen weiterhin gestalten läss

Auf die Frage: „Würdest Du mit einem HIV-positiven Kollegen gemeinsam in die Kantine gehen?“ antworten 85 Prozent, dass sie das ganz sicher machen würden. Auf die Frage: „Würdest Du jemanden mit HIV küssen?“ antwortet fast jeder Zweite ablehnend. Wichtig ist – und darauf weist die Kampagne der BZgA hin: In allen genannten Situationen besteht kein Ansteckungsrisiko! Somit ist Akzeptanz und Solidarität in Verbindung mit gesundheitlichen Risiken auch in Deutschland nicht immer selbstverständlich. Weltweit leben immer noch etwa 35 Millionen Menschen mit HIV, pro Jahr kommt es zu ca. 2,1 Millionen Neuinfektionen, davon etwa 240.000 bei Kindern. Nur 37 Prozent der Betroffenen haben bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Auch haben sich seit Anfang der 80er Jahre bis 2013 etwa 78 Millionen Menschen mit AIDS infiziert; 39 Millionen Menschen sind bereits an den Folgen gestorben. Obwohl die weltweite Aufklärungsarbeit besonderes in den sogenannten Entwicklungsländern stark vorangetrieben wird, ist die HIV-Neuinfektion mit fast 70%  vor allem in Afrika südlich der Sahara am stärksten betroffen. Aber auch in Ost-Europa und Zentralasien ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen, 2013 allein um 110.000, und in Deutschland leben heute rund 80.000 Menschen mit HIV. Etwa 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von Aids gestorben.

Insgesammt leben etwa 35 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu. Doch trotz aller Aufklärung haben noch lange nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Gerade aus diesem Grund erinnern heute zahlreichen spannenden Aktionen, Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und Aids, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. Somit dient der Welt-Aids-Tag auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist.

Die gemeinsame Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der BZgA, der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Deutschen Aids-Stiftung (DAS) zum Welt-AIDS-Tag greift hierbei bestehende Unsicherheiten auf. Unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ beantwortet sie noch offene Fragen. Dazu erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in seiner heutigen Pressekonferenz: „Viele Menschen in Deutschland wissen gut über HIV Bescheid: 99 Prozent der Bevölkerung wissen, wie HIV übertragen wird. Hier haben wir mit der Präventionsarbeit viel erreicht. Die aktuelle Studie der BZgA zeigt aber auch, dass es gerade im Umgang mit HIV-positiven Menschen noch immer Unsicherheiten und Ängste gibt. Deshalb ist es wichtig, die Ängste aufzugreifen und über HIV zu informieren. Hier setzt unsere aktuelle Kampagne an. Die Kampagne ist ein Appell, HIV-positive Menschen nicht auszugrenzen.“

Quelle:
Dieter J . Maier
Report aus Berlin
KategorienBundespolitik

Bundeskanzlerin Merkel für neue Chance bei der Berufsausbildung

1. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet

Bundeskanzlerin Angela MerkelKanzlerin, Porträt, BKin, Regierungschefin, Portrait

Foto: Bundesregierung

Ohne Schulabschluss ist es heute für junge Berufssuchende nicht einfach einen Ausbildungsplatz finden. In Frage kommen hierbei vor allem häufige Berufe ohne Schulabschlus, Berufe mit hohem Hauptschulanteil, oder zweijährige Ausbildungsberufe, wie z.B. Verkäufer oder Teilezurichter. In den Jahren 2013 und 2014 ist viel Bewegung in die Berufe-Landschaft gekommen was vor allem an zwei neuen Berufen liegt. Allgemein wird ab 2015 allerdings mit einer Entspannung am Ausbildungsmarkt gerechnet da sich durch den demografischen Wandel das Verhältnis von Angebot und Nachfrage stetig zugunsten der Berufsbewerber verschiebt.

Dass hierbei gerade jungen Menschen – egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund – die Chance auf eine Berufsausbildung erhalten müssen, darauf wies auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem neuen Video-Podcast hin. Hierbei betonte die Kanzlerin, dass leider richtig sei, dass junge Menschen mit ausländisch klingenden Namen es schwerer hätten als andere, zu Bewerbungsgesprächen eingeladen zu werden. Gerade aus diesem Grund widme sich der Integrationsgipfel am heutigen Montag  ganz besonders diesem Thema.

Nach Merkels Angaben gehe es zunemend darum, flexiblere Arbeitszeiten vor allem für Frauen herbeizuführen, damit vor allem berufstätige junge Mütter zukünftig  Beruf und Familie besser miteinander verbinden zu können. Ein weiterer Schwerpunkt sei das noch relativ neue Gesetz zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse, erklärt die Bundeskanzlerin. „Wir müssen jetzt erst einmal sehen, dass diese Prozeduren unbürokratisch abgewickelt werden, dass alle Menschen davon auch Gebrauch machen.“ Dann müsse man schauen, ob noch Weiterbildung oder Training notwendig seien. „Wir beobachten das sehr genau.“ Merkel weiter: „Die Arbeitgeber müssen auch offen sein, sie suchen Fachkräfte. Deshalb ist es gut, mit den Kammern und der Politik zusammen immer wieder zu werben und zu sagen: Jeder soll bei uns im Land eine Chance haben. Das gehört einfach zu einem modernen, weltoffenen Land.“

Einmal mehr betont Merkel die Bedeutung guter Deutschkenntnisse. Das Erlernen der Sprache sei eine Notwendigkeit und eine Voraussetzung für eine qualifizierte Arbeit. Gerade in diesem Fall sei es wichtig, dass Bertiebe ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei zu unterstützen. Wenn Arbeitgeber an einer guten Mitarbeiterschaft interessiert seien, fänden sie entsprechende Wege, auch „ohne dass wir Gesetze machen“. Zugleich hebt die Bundeskanzlerin hervor: „Ich glaube, man muss ehrlich sein und sagen: Ein gewisses Eigenengagement muss schon da sein, anders wird das nichts.“ Eine „praxis-fördernde Methode“ sei es auch, zu Hause die Sprache zu sprechen, die am Arbeitsort gesprochen werde.

Aber es scheint zunehmen ein anderes Problem zu geben: Bewerber/inenn und Ausbildungbetriebe finden nicht mehr zusammen. Gerade diese Entwicklung hat seit 2013 ein beunruhigendes Ausmaß angenommen: Am 30 September 2013 waren 83.600 beziehungsweise 15 % aller Ausbildungssuchenden noch auf Lehrstellensuche. Das war der höchste Stand seit 2009. Den Bewerber/innen standen 33.500 freie Ausbildungsplätze gegenüber, auch dieser Wert ist enorm angestiegen. So bleiben 2005 zum Beispiel nur 12.600 Ausbildungsplätze unbesetzt.

Diese Zahlen zeigen deutlich, dass in vielen Fällen Azubis und Betriebe nicht zueinander finden. Das mag ganz unterschiedliche Gründe haben der Effekt ist allerdings fatal: Die Bewerber/innen bleiben ohne Ausbildungsplatz und die Betriebe finden keine Azubis und ziehen sich oft frustriert aus der dualen Ausbildung zurück und bieten in den kommenden Jahren keine Ausbildungsplätze mehr an. So wurden zum Beispiel 2013 im Bereich Gastronomie 7% beziehungsweise 2300 Ausbildungsstellen weniger gemeldet. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen wird auch das Ausbildungsjahr 2015 davon stark betroffen sein.

 

Quelle:

Dieter J. Maier
Report aus Berlin

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