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Bundespräsident Joachim Gauck gratuliert Donald Trump zur Wahl

9. November 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

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Bundespräsident Joachim Gauck hat Donald Trump zu seiner Wahl in den USA gratuliert. Der Bundespräsident schrieb dem designierten US Präsidenten:

„“Zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute.“

„Gemeinsame Werte begründen die langjährige, solide Freundschaft unserer Völker. Der außerordentliche Beistand, den die Vereinigten Staaten von Amerika Deutschland geleistet haben, wann immer es um die Freiheit und Einheit unseres Landes ging, bleibt unvergessen“.“ Gauck betonte auch die gemeinsame vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit, die  auch in Zukunft von zentraler Bedeutung für die Bewältigung der globalen Herausforderungen für beide Staaten sein sollte.“

„Das transatlantische Verhältnis bleibt für Deutschland ein entscheidender Pfeiler unserer Politik. Deutschland wird weiterhin ein verlässlicher Freund und Allianzpartner beim Einsatz für Freiheit, Frieden, Wohlstand und unsere Umwelt sein, so der Bundespräsident weiter.

Dennoch hatte sich Gauck vor der Wahl von Donald Trump gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ kritisch über dessen möglich Wahl geäußert. “ „Was uns unter anderem Sorgen machen muss, ist ist seine Unberechenbarkeit.““, sagte der Bundespräsident in einem Interview im Hinblick auf die US- Präsidentschaftswahlen. “

„Wir können nicht sagen, was von einem Präsidenten Donald Trump zu erwarten wäre. Das halte ich – zusammen mit vielen Menschen in den USA und bei uns – für ein Problem, aber ich hoffe, „dass die US-amerikanische Demokratie, die ja den Präsidenten nicht zum Autokraten macht, dass das System der checks and balances, der gegenseitigen Kontrolle, der eingehegten Macht auch künftig tragen“ wird“, so Gauck weiter.

Am Wahltag, dem 8. November 2016, konnte sich Trump entgegen den meisten Umfragen und Wahlprognosen gegen Clinton durchsetzen. Den Grundstein für seinen Sieg legte er im sogenannten Rust Belt des Mittleren Westens, wo er in traditionell demokratischen Staaten wie Michigan, Wisconsin und Pennsylvania eine Mehrheit erreichen konnte. Zusätzlich gewann er die Abstimmungen in den klassischen Swing States wie Florida, Ohio und Iowa. In den letzteren beiden fiel sein Vorsprung verglichen mit früheren Ergebnissen sehr deutlich aus.

 

Foto und Quelle:

Dieter J. Maier-Berge

 

KategorienZeitgeschichte